
Meinen Weg raus aus dem Selbstwertloch: Habiba im Podcast-Gespräch mit Ralf Giesen
Ich freue mich riesig, dass ich Teil dieses Podcasts bin, der mich selbst auch schon sehr inspiriert.
Worum es geht? Im Gespräch mit Ralf Giesen erzähle ich von dem tiefen Selbstwertloch und wie The Work mir geholfen hat das Leben und mich selbst zu genießen und zu lieben. Eine sehr lange Zeit in meinem Leben …
– bis ich 43 Jahre alt war und The Work meinen Weg kreuzte – dachte ich, dass ich dieses Selbstwertloch nicht stopfen kann, dass es eben nun mal so ist … irgendwie unabänderlich. Damit lag ich falsch, wie ich heute weiß:)
Indem ich alles, was mich ärgerlich, wütend, sauer gemacht bzw. genervt hat mit The Work untersucht habe … habe ich dann nicht nur meine Ehe gerettet und meine Eltern wieder zurückbekommen, sondern auch die Beziehung zu mir selbst ist in gleichem Maß schöner und liebevoller geworden.
Jetzt bin ich wahnsinnig neugierig, was du besonders inspirierend findest. Ich freue mich, wenn du mir darüber schreibst.
Tina Meyn
Hallo Habiba,
Du hast meine ersten Schritte mit der work begleitet und ich bin so dankbar, dass Du damals dabei warst, als ich, komplett paralysiert in die School kam. Du hast mich gehalten.
Der ehemalige Leiter der Psychiatrie in Lüneburg hat zu mir mal gesagt: „Wir können die Löcher in den Patienten nicht stopfen“. Das fand ich damals sehr entmutigend. Wie konnte ein Psychiater mit so einer Haltung, Menschen behandeln? Inzwischen habe ich eine bessere Antwort für mich gefunden: Das stimmt. Aber wir können ihnen beibringen, das selber zu tun. Ich hoffe, dass sich Psychiatrie irgendwann auch offiziell auf die Work als Behandlungsmethode einlassen kann. Ich sehe aber auch Grenzen. Ich erlebe die Work als körperlich sehr schmerzhaft, und für psychisch Kranke eben deshalb vielleicht nicht immer aushaltbar. Mich hat sie unheimlich voran gebracht. Aber ich habe auch dafür hart arbeiten müssen.
Ich bin immer ruhig, wenn ich Dich sehe. Du warst von Anfang an dabei. Ich habe in Dich Vertrauen. Ich danke Dir.